2. HBL
Mallwitz und ein furioser Start führen zum Erfolg
HC Elbflorenz 2006 vs. TUS N-Lubbecke - Game Highlights
Foto: HC Elbflorenz
Der HC Elbflorenz 2006 hat sein erstes Heimspiel der Saison mit 37:31 gegen den TuS N-Lübbecke gewonnen. Ein Blitzstart auf 8:2 und ein überragender Marino Mallwitz im Tor legten das Fundament, das die Gäste trotz couragierter Aufholjagd nicht mehr einreißen konnten.
Getragen von einer aggressiven, weit verschiebenden Abwehr und einem konsequenten Tempospiel zog Dresden den Gästen früh davon und baute die Führung zwischenzeitlich auf neun Tore aus. Diese Hypothek war für Lübbecke über 60 Minuten nicht mehr zu tilgen.
Marino Mallwitz war der prägende Faktor auf Dresdner Seite. Mit 15 Paraden, darunter mehrere in der wichtigen Anfangsphase, nahm der Torhüter den Gästen früh den Zugriff und ermöglichte über gewonnene Bälle das schnelle Umschaltspiel. Im Angriff war Dominik Skopár mit sieben Treffern (zwei davon per Siebenmeter) der treffsicherste Werfer. Auch die Abwehrarbeit von Daniel Bláha, der immer wieder Bälle eroberte und dabei mehr als nur Defensivqualitäten zeigte, war ein Baustein des Erfolgs.
Bei den Gästen überzeugte Thies Bergemann mit zwölf Toren, allein acht davon vom Siebenmeterstrich. Als Antreiber und Emotionsträger fungierte Alexander Schulze. Am Ende reichte es für den TuS dennoch nicht, weil die Effizienz im Abschluss und die Fehlerquote in der Anfangsphase zu hoch waren.
Ein Blitzstart und eine späte Reaktion
Dresden legte los wie die Feuerwehr. Nach gewonnenen Abwehrduellen und schnellen Gegenstößen stand es früh 7:2, was den TuS bereits nach siebeneinhalb Minuten zur ersten Auszeit zwang. Der erste geordnete Positionsangriff der Hausherren war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gespielt, so dominant war das Umschaltspiel. Beim 8:2 war die frühe Führung auf sechs Tore angewachsen, zwischenzeitlich betrug der Abstand sogar neun Treffer.
Lübbecke fand phasenweise über die Achse um Niko Blaauw und Yannick Dräger sowie über einen erstarkenden Niklas Gautzsch zurück ins Spiel. In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte agierten beide Teams auf Augenhöhe, sodass die Gäste den Rückstand bis zum Pausenstand von 16:21 auf fünf Tore begrenzten.
Aber nach dem Seitenwechsel kam Lübbecke nie näher als auf fünf Tore heran. Dresden verwaltete die Führung souverän, baute sie über Timo Löser und Nils Fuhrmann wieder aus und ließ sich auch von kleineren technischen Fehlern nicht aus dem Rhythmus bringen. Beim 34:25 war die Entscheidung endgültig gefallen.
Thies Bergemann (TuS N-Lübbecke) zeigte sich nach der Partie selbstkritisch: "Wir haben gekämpft, wir haben alles versucht, aber ich glaube, die ersten zehn Minuten waren eine zu hohe Hürde gegen Dresden, die einfach zu gut und zu clever sind, so einen Vorsprung nicht mehr herzugeben". Timo Löser (HC Elbflorenz) beschrieb die Ausgangslage aus Dresdner Sicht: "Wir hatten einfach extrem viel Bock auf dieses Heimspiel, dass wir endlich mal wieder zu Hause spielen dürfen."
Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel klettert der HC Elbflorenz 2006 auf Rang zwei der Tabelle und steht bei 4:0 Punkten. Für den TuS N-Lübbecke bleibt es nach der zweiten Niederlage beim Punktestand von 0:4, das Team rutscht auf den 16. Platz. Weiter geht es für Dresden am Freitag, 11. September, beim TuSEM Essen. Lübbecke empfängt tags darauf, am Samstag, 12. September, den TSV Bayer Dormagen zum eigenen Heimspiel.
Die Statistiken zum Spiel
HC Elbflorenz 2006 - TuS N-Lübbecke 37:31 (21:16)
HC Elbflorenz 2006: Mallwitz (15 Paraden), Cantegrel; Skopár 7/2, Seidler 5, Löser 4, Fuhrmann 4, Norberg 3, Bensch 3, Dierberg 3/1, Gress 2, Preußner 2, Stavast 2, Thümmler 1, Aktas 1, Bláha, Meyer-Siebert
TuS N-Lübbecke: Grabenstein (7 Paraden), Genz (1 Paraden); Bergemann 12/8, Gautzsch 4, Santos 4, Schulze 3, Dräger 3, Dederding 2, Wullenweber 2, Blazicko 1, Blaauw, Sturhahn, Redeker, Lundahl, Pabst, Eisele
Topspieler: Marino Mallwitz (HPI 88) / Alexander Schulze (HPI 87)
Zeitstrafen: 3 / 3
HC Elbflorenz 2006: Mallwitz (15 Paraden), Cantegrel; Skopár 7/2, Seidler 5, Löser 4, Fuhrmann 4, Norberg 3, Bensch 3, Dierberg 3/1, Gress 2, Preußner 2, Stavast 2, Thümmler 1, Aktas 1, Bláha, Meyer-Siebert
TuS N-Lübbecke: Grabenstein (7 Paraden), Genz (1 Paraden); Bergemann 12/8, Gautzsch 4, Santos 4, Schulze 3, Dräger 3, Dederding 2, Wullenweber 2, Blazicko 1, Blaauw, Sturhahn, Redeker, Lundahl, Pabst, Eisele
Topspieler: Marino Mallwitz (HPI 88) / Alexander Schulze (HPI 87)
Zeitstrafen: 3 / 3
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