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HBL GmbH

Rekordausschüttung im Profihandball: HBL GmbH schüttet 900.000 Euro Ausbildungsbonus zusätzlich an Bundesligisten aus

Freitag, 3. Juli 2026

v.l.n.r.: Mattes Rogowski, Michiel Lochtenbergh (TSV Bayer Dormagen), Paul Drux (Füchse Berlin) und Frank Bohmann. Foto: HBL

Die HBL GmbH hat die ordentliche Mitgliederversammlung des HBL e. V. in Köln genutzt, um den Bundesligisten die Abschlusstabelle des HBL-Ausbildungsbonus vorzustellen. Grund zur Freude gab es wegen der sehr positiven Entwicklung des finanziellen Volumens des „Fonds“, der zu 100 Prozent den Clubs beider Profiligen zusätzlich zugutekommt. Waren es im zweiten von insgesamt drei Jahren des Ausbildungsbonus immerhin bereits insgesamt 800.000 Euro, konnte die HBL in diesem Jahr pro Bundesliga die Rekordsumme von jeweils 450.000 Euro zur Verfügung stellen.     

Die HBL honoriert anhand eines Punktesystems Clubs in Abstufungen für die erfolgreiche lokale Ausbildung von Nachwuchshandballern. Ein wichtiges Kriterium ist dabei die aktive Einsatzzeit von U23-Spielern in den Profiteams der „stärksten Liga der Welt“ und 2. HBL, die für die angehenden Handballprofis und Leistungsträger die beste Schule sind. 
          
Kontinuität an der Spitze: Ausbildungs-Meister bleiben die Füchse Berlin mit 16.535 Punkten in der Opel Handball-Bundesliga, in Euro umgerechnet sind das etwa 75.000 Euro. Der TSV Bayer Dormagen ist Dominator bei der Nachwuchsentwicklung in der 2. HBL und erhält aufgrund der Gesamtpunktzahl von 21.214 ligaübergreifend mit knapp 87.000 Euro den höchsten Betrag in beiden Bundesligen.  
   
In der Opel HBL folgen auf die Füchse Berlin die TSV Hannover-Burgdorf (8.985 Punkte) auf Rang zwei und die diesjährig drittplatzierten Rhein-Neckar Löwen (8.697 Punkte). Diese beiden Bundesligisten tauschen im Vergleich zum Vorjahr die Plätze. In der 2. Handball-Bundesliga belegt der 1. VfL Potsdam mit sehr guten 14.504 Punkten den zweiten Platz vor dem abermals drittplatzierten TuSEM Essen (11.984 Punkte).

Frank Bohmann, Geschäftsführer der HBL GmbH: „Dieses Ergebnis ist ein wichtiger Bestandteil unserer Rekordsaison. Ich freue mich sehr darüber, dass die Entwicklung von Nachwuchshandballern bei den Bundesligisten eine wachsende Bedeutung hat. Wer hier Personal und Know-how entwickelt, investiert in die Zukunft der gesamten Wertschöpfungskette des Handballs. Vom Spieler, über den Club, die Nationalteams, bis ins Medienprodukt.“

Transparentes Punktesystem als Grundlage der Bewertung: Die Vergabe des Ausbildungsbonus basiert auf einem definierten, zweistufigen Punktesystem. Kategorie 1 erfasst die tatsächlich absolvierte Spielzeit lokal ausgebildeter U23-Spieler im Ligabetrieb der Saison 2025/26: Pro angefangene Spielminute erhält der Club einen Punkt. In der zweiten Kategorie fließen Punkte anteilig auch an frühere Ausbildungsclubs, gewichtet mit einem Erfolgsfaktor, der Tabellenplatz und DHB-Kaderstatus des jeweiligen Spielers berücksichtigt. Die Einbindung des DHB-Nationalmannschaftssystems als Qualitätsmerkmal macht den Bonus dabei zu mehr als einem reinen Spielzeitindikator: Er misst die Güte der Ausbildung, nicht nur ihre Quantität.

Mattes Rogowski, HBL-Geschäftsleitung Sport und Lizenzen: „Der Ausbildungsbonus ist wichtiger Bestandteil und zunehmend Anreiz für das Bekenntnis der Liga zur nachhaltigen Nachwuchsentwicklung. Wer jungen Spielern systematisch Spielzeit gibt und sie konsequent fördert, schafft die Grundlage dafür, dass aus Talenten Bundesliga- und Nationalspieler werden. Das ist an sich bereits ein sehr hoher Wert für uns alle und wir sind sehr froh, dass wir mit der diesjährigen Rekordsumme von 900.000 Euro einen attraktiven Anreiz bieten können.”

Finanzielles Fundament ist die „Move Your Sport"-Initiative: Von jedem Dyn-Abonnement kommen 10 Prozent der Nachwuchsentwicklung zugute. Der Kunde muss dazu lediglich beim Abschluss ein Häkchen setzen – der Preis des Abos bleibt gleich. Diese Mittel, die sich bei der HBL mittlerweile auf zusätzliche 900.000 Euro belaufen, investiert die HBL GmbH zweckgebunden in die Nachwuchsförderung. Im vergangenen Jahr waren 800.000 Euro solidarisch zwischen den beiden Ligen aufgeteilt worden. Die Bundesligisten sind angehalten, die Mittel in ihre Nachwuchsarbeit zu reinvestieren, etwa in die Beschäftigung und Ausbildung von Nachwuchstrainerinnen und -trainern. Die Initiative gilt auch für die anderen Dyn-Sportarten. Informationen unter www.moveyour.sport.

Ausbildungsbonus als Teil eines umfassenden Nachwuchskonzepts: Der HBL-Ausbildungsbonus ergänzt weitere etablierte Förderinstrumente der HBL GmbH, darunter das Jugendzertifikat, das seit 2007 jährlich an Clubs mit vorbildlicher Nachwuchsarbeit vergeben wird, sowie die individuellen Auszeichnungen für den Nachwuchsspieler und die Nachwuchstrainerin bzw. den Nachwuchstrainer der Saison. Gemeinsam bilden diese Bausteine ein System, das Qualität in der Ausbildung sichtbar und vergleichbar macht und gezielt honoriert.
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