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Buric mit Saisonbestwert: Flensburg antwortet auf die erste Saisonniederlage

Donnerstag, 29. Oktober 2026

SG Flensburg-Handewitt vs. HBW Balingen-Weilstetten - Game Highlights

Foto: Anderson-Jensen

Die SG Flensburg-Handewitt hat vier Tage nach der ersten Niederlage der Saison die passende Antwort gefunden und den HBW Balingen-Weilstetten mit 31:25 (16:11) bezwungen. Getragen wurde der Heimsieg von einem überragenden Benjamin Buric, der mit 16 Paraden seinen persönlichen Saisonbestwert aufstellte und allein fünf Siebenmeter entschärfte.

Ein entscheidender Faktor stand zwischen den Flensburger Pfosten. Benjamin Burić überzeugte mit einer Paradenquote von 39 Prozent und war besonders vom Siebenmeterstrich immer wieder zur Stelle. Auch offensiv präsentierte sich die SG sehr effizient und nutzte 69 Prozent ihrer Abschlüsse.
Vorne verkörperte Emil Jakobsen diese Effizienz besonders eindrucksvoll. Der Linksaußen traf zehnmal, davon dreimal per Siebenmeter, und war damit der erfolgreichste Angreifer des Abends. Auf Seiten der Gäste setzte Kreisläufer Tobias Heinzelmann mit vier Treffern wichtige Akzente, während Elias Fügel mit drei Toren, zwei Ballgewinnen und viel Energie über Rechtsaußen auffiel.
Für die SG war es die direkte Antwort auf das knappe 30:31 beim VfL Gummersbach, der bislang einzigen Saisonniederlage. Gleichzeitig setzte Flensburg die starke Serie in eigener Halle fort. Balingen hielt über weite Strecken gut dagegen und zeigte insbesondere mit viel Einsatz und Tempo immer wieder, wie gefährlich die Mannschaft werden kann.

Buric bremst den Aufsteiger, Balingen fehlt der Treffer zum Anschluss

Flensburg setzte sich früh ab. Nach gut sechs Minuten stand es 5:2, nach einem Siebenmeter von Emil Jakobsen 10:5, was Balingen-Trainer Matthias Flohr zur ersten Auszeit veranlasste. Die SG nutzte ihre Möglichkeiten in dieser Phase konsequent, während Benjamin Burić im Flensburger Tor immer wieder zur Stelle war. Bis zum 16:9 wuchs der Vorsprung auf sieben Treffer, ehe Balingen mit zwei Toren vor der Pause auf 16:11 verkürzte.
Stefan Bauer ordnete die erste Hälfte zur Pause ein: „Man kennt Flensburg, jeder weiß in der Liga, das ist wahrscheinlich der beste Angriff. Wenn wir dann zwei, drei Gegenstöße fressen, dann sieht es immer relativ schnell blöd aus. Klar, minus fünf ist viel, aber in der zweiten Halbzeit ist noch alles drin.“ Auf der anderen Seite sah Domen Novak trotz der Führung noch Verbesserungspotenzial: „Wir laufen nicht gut genug nach vorne, und hinten standen wir gut, aber die Kreisläufer haben schon viele Bälle bekommen. Wir waren eigentlich zu offen.“
Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Balingen mehrfach wieder heran. Beim 17:14 war die Partie wieder enger, doch Burić parierte anschließend einen weiteren Siebenmeter und Flensburg setzte sich über Jakobsen und Aymeric Minne auf 21:15 ab. Auch beim 25:20 und später beim 26:22 blieben die Gäste in Schlagdistanz, ehe die SG in den entscheidenden Momenten wieder die passende Antwort fand.
Mit dem 30:23 stellte Flensburg schließlich die Weichen auf Heimsieg, am Ende stand ein 31:25. Lion Zacharias zog trotz des Ergebnisses ein positives Fazit: „Wir wollten hier kämpferisch zeigen, was wir draufhaben, und das konnten wir über sehr weite Strecken machen. Aber es muss alles passen, wenn man gegen so ein Flensburg gewinnen will. Ich denke, wir können trotzdem stolz auf die Leistung sein.“
Benjamin Burić hob anschließend vor allem die Arbeit seiner Defensive hervor: „Die Abwehr war heute richtig gut, wir waren über das ganze Spiel konzentriert.“ Mit Blick auf den eigenen Angriff ergänzte er: „Ich denke, 31 Tore zu Hause, wenn wir über Flensburg sprechen, das ist wenig.“
Für Balingen geht es direkt weiter: Am Sonntag, 1. November, steht die Nachholpartie des achten Spieltags beim VfL Gummersbach an. Die SG Flensburg-Handewitt erwartet nach der Länderspielpause ein Spitzenspiel und gastiert am Sonntag, 15. November, beim SC Magdeburg.
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Die Statistiken zum Spiel

SG Flensburg-Handewitt - HBW Balingen-Weilstetten 31:25 (16:11)

SG Flensburg-Handewitt: Buric (16 Paraden), Möller; Jakobsen 10/3, Pytlick 4, Minne 4, Kirkelokke 3, Novak 3, Grgić 3, Bergholt 3, Tønnesen 1, Minning, Volz, Witzke, Møller, Blagotinšek

HBW Balingen-Weilstetten: Rebmann (8 Paraden), Cupara (2 Paraden); Heinzelmann 4, Leimeter 3, Zacharias 3, Fügel 3/1, Dayan 2/2, Grupe 2, Raguse 2, Bauer 2, Pöhle 2/2, Fuß 1, Pfattheicher 1/1, Wente, Huber, Strobel

Topspieler: Emil Jakobsen (HPI 94) / Elias Fügel (HPI 81)
Zuschauerzahl: 6039 (GGW Arena)
Zeitstrafen: 4 / 2
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