HBL2. HBLDHB-PokalRexel Super CupLidlFinal4
  • Tickets
  • START7
  • Fanshop
Spielplan
Tabelle
Statistiken
Dashboard
Torhüter
Feldspieler
Teamstatistiken
Tracking-Daten
Handball Performance Index
Historische Daten
Teams
Nachwuchs
Das Jugendzertifikat
Nachwuchstrainer*in der Saison
Ausbildungskostenentschädigung
Jugendbundesliga
Move your Sport-Initiative
Fans
Tippspiel
START7
Opel Tor des Monats
DKB Spieler des Monats
Podcast
Weitere Angebote der HBL
HBL GmbH
Organisation
Partner
Presse
Jobs
Downloads
Kontaktformular
60 Jahre HBL
  • Tickets
  • START7
  • Fanshop
HBL

Lasse Ludwig und die kalte Effizienz der Füchse ringen den TVB im Krimi nieder

Sonntag, 6. September 2026

TVB Stuttgart vs. Füchse Berlin - Game Highlights

Foto: Weller

Die Füchse Berlin haben sich am 3. Spieltag der Opel Handball-Bundesliga mit 34:33 (16:15) in Stuttgart durchgesetzt und dem couragierten TVB damit den ersten Saisonpunkt beim eigenen Publikum verwehrt. Getragen von 13 Paraden ihres Torhüters Lasse Ludwig und einem gnadenlosen Tempospiel behielten die Berliner in einem Handballfest mit 67 Toren die Nerven, obwohl der TVB in der Schlussphase noch einmal alles riskierte.

Es war ein Spiel, das der TVB Stuttgart über weite Strecken auf Augenhöhe gestaltete und dennoch verlor. Der Grund lag im Detail: In den entscheidenden Momenten hatten die Gäste die etwas kaltschnäuzigere Antwort und mit Ludwig den überragenden Rückhalt. Der Berliner Keeper kam auf eine Fangquote von rund 34 Prozent und entschärfte gerade in Druckphasen die Würfe der Gastgeber.

Vorne verteilte sich die Last bei den Füchsen auf viele Schultern. Mathias Gidsel war mit neun Treffern der auffälligste Angreifer und zog immer wieder Fouls und Siebenmeter, während das schnelle Umschaltspiel der Berliner mit sieben Gegenstoßtoren bei hundertprozentiger Quote den Unterschied ausmachte. Genau dieses Tempo brachte Stuttgart über weite Strecken in Bedrängnis.

Beim TVB ragten zwei Männer heraus. Kai Häfner steuerte acht Tore bei, davon sechs sichere Siebenmeter, und blieb vom Punkt makellos. Kasper Thorsen Lien traf siebenmal aus dem Feld und war zudem in der Rückzugsbewegung oft der schnellste Mann. Dass es am Ende nicht zum Punktgewinn reichte, lag weniger am Angriff als an der schwierig zu kontrollierenden Berliner Schnelligkeit und den entscheidenden Paraden auf der Gegenseite.

Die Vorentscheidung fiel in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit, als die Füchse ihr Tempo voll ausspielten und sich auf vier Tore absetzten. Diesen Puffer verteidigten sie bis zum Schlusspfiff, auch wenn der TVB mit einer variablen Abwehr und dem Wechsel auf Sieben gegen Sechs noch einmal für ein echtes Herzschlagfinale sorgte.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von OPEL HBL (@daikin_hbl)

Ein Tempo-Duell, das erst in der Schlussphase kippte

Der TVB erwischte den besseren Start. Angetrieben von einer offensiven, ständig zwischen den Formationen wechselnden Abwehr und einem treffsicheren Angriff zog Stuttgart auf 3:0 davon, ehe die Füchse durch Aitor Ariño überhaupt ihren ersten Treffer erzielten. Mohamed Essam Moustafa El-Tayar hielt in dieser Phase stark und parierte früh einen Siebenmeter von Tobias Grøndahl.
Doch die Berliner arbeiteten sich über ihr Umschaltspiel heran. Immer wieder bestraften sie Ballverluste mit schnellen Toren, sodass sich beide Teams ab dem 5:5 ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Beim Stand von 8:7 und 9:9 blieb die Partie offen, keine Mannschaft konnte sich lösen. Zur Pause führten die Gäste knapp mit 16:15, nachdem der TVB in den ersten 30 Minuten teuer verkauft hatte.
Der Beginn der zweiten Hälfte wurde zum Knackpunkt. Die Füchse gingen konsequent die schnelle Mitte, verschärften das Tempo und nutzten jede Unsauberkeit im Stuttgarter Rückzug eiskalt aus. Als Gidsel und Ariño trafen und Ludwig gleichzeitig einen Lauf hatte, setzten sich die Berliner erstmals klar ab und lagen mit vier Toren vorne. Diese Distanz gab den Ausschlag für den weiteren Verlauf.
Stuttgart antwortete mit taktischer Flexibilität. Der Wechsel auf Sieben gegen Sechs verschleppte das Berliner Tempo und brachte den TVB wieder heran. Kai Häfner blieb vom Siebenmeterstrich unfehlbar, und mit dem eingewechselten Mateusz Kornecki, der zwei Strafwürfe entschärfte, keimte in der Schlussphase noch einmal Hoffnung auf. Beim 33:34 war der Ausgleich zum Greifen nah.
Doch die Füchse verteidigten ihren Ein-Tore-Vorsprung mit Übersicht. Ludwig pflückte in der Schlussminute einen weiteren Wurf herunter, und der letzte Stuttgarter Versuch geriet zu lang. Samuel Röthlisberger fasste die Gefühlslage der Gastgeber zusammen: "Wir bekämpfen uns wirklich super zurück in der zweiten Halbzeit und haben dann wirklich auch die Chance, noch einen Punkt mitzunehmen. Und leider schaffen wir das nicht ganz."
Ludwig würdigte den Widerstand des Gegners und die Nervenprobe in der Schlussphase: "Das war wirklich ein hartes Stück Arbeit. Fünf Minuten vor Schluss dachte ich, dass es nicht mehr so spannend wird, dann fiel die Uhr noch mal aus und es hat irgendwie so ein bisschen unseren Rhythmus gebrochen." Zugleich lobte er die eigene Defensivarbeit: "Ich muss meiner Abwehr ein großes Kompliment aussprechen. Wir haben das über 60 Minuten lang wirklich gut gelöst."
Durch den Sieg kletterten die Füchse Berlin von Rang neun auf Platz sechs und stehen nun bei 4:2 Punkten. Der TVB Stuttgart, der mit 3:1 Punkten als Sechster in den Spieltag gegangen war, rutschte trotz der ansprechenden Leistung mit nun 3:3 Zählern auf den neunten Platz ab. Es war die erste Saisonniederlage der Stuttgarter.
Weiter geht es für beide Teams am kommenden Sonntag, 13. September 2026, jeweils um 18:00 Uhr: Der TVB Stuttgart gastiert bei der MT Melsungen, die Füchse Berlin empfangen den VfL Gummersbach.

Die Statistiken zum Spiel

TVB Stuttgart - Füchse Berlin 33:34 (15:16)

TVB Stuttgart: El-Tayar (7 Paraden), Kornecki (3 Paraden); Häfner 8/6, Lien 7, Mengon 5, Darmoul 4, Matzken 3, Zieker 3, Häfner 3, Nigg 1, Donker, Röthlisberger, Meyer, Kaufmann, Heydecke, Schmid, Jakschitz

Füchse Berlin: Ludwig (13 Paraden), Palicka; Gidsel 9, Ariño 7, Grøndahl 5/1, Teigum 5, Langhoff 4, Freihöfer 2/2, Marsenić 1, Darj 1, Pichiri 1, Simak, Rinderle, Prantner, Zaepfel

Topspieler: Kasper Thorsen Lien (HPI 94) / Aitor Ariño (HPI 94)
Zeitstrafen: 3 / 1

Alle Partien der Opel HBL und 2. HBL werden live von Dyn übertragen.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe automatischer Texterstellung generiert. Haben Sie Fehler entdeckt oder möchten uns Feedback geben? Dann schreiben Sie uns gerne!

  1. HBL
  2. HBL
  3. HBL
  4. HBL
  5. HBL
  6. HBL
  7. HBL
  8. HBL
  9. HBL
  10. HBL
Item 1 of 10
Opel HBL
Spielplan
Tabelle
Statistiken
Teams
Live bei Dyn
2. HBL
Spielplan
Tabelle
Statistiken
Teams
Live bei Dyn
DHB-Pokal
Spielplan
Statistiken
Lidl Final4
Live bei Dyn
Fans
Audiodeskription
Opel HBL App
Newsletter
Podcast
Votings
WhatsApp-Channel
Sonstiges
Jobs
Presse
Kontakt
Datenschutz
Impressum
Barrierefreiheit
Get it on Google PlayDownload on the App Store
Powered by Sportradar
Cookie Einstellungen