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Spätes Tor von Steinhaus: Bergischer HC feiert seinen ersten Heimsieg

Sonntag, 25. Oktober 2026

Bergischer HC vs. Handball Club Hamburg - Game Highlights

Foto: Bergischer HC

Der Bergische HC hat am 10. Spieltag der Opel HBL< seinen ersten Heimsieg der Saison gefeiert und sich gegen den Handball Club Hamburg mit 26:25 durchgesetzt. Sören Steinhaus traf 42 Sekunden vor dem Ende zum Sieg, nachdem die Gäste einen Fünf-Tore-Rückstand aufgeholt und zwischenzeitlich selbst geführt hatten.

Den Grundstein legten die Gastgeber in der Abwehr. Der Bergische HC hatte sich gezielt auf das Sieben-gegen-Sechs der Hamburger vorbereitet, verengte das Zentrum und ließ Spielmacher Nicolaj Jørgensen kaum Räume für seine Anspiele auf die Kreisläufer. Sechs geblockte Würfe und eine Wurfquote von knapp 62 Prozent gegenüber rund 52 Prozent bei den Gästen beschreiben den Unterschied an diesem Nachmittag, auch wenn die Partie am Ende nur über ein Tor entschieden wurde.

Dazu kam ein Spiel auf hohem Niveau zwischen den Torhütern. Kristian van der Merwe kam auf zwölf Paraden und parierte dabei zwei Siebenmeter, Robin Paulsen Haug hielt auf der anderen Seite ebenfalls zwölf Bälle und war der Grund, dass Hamburg trotz der Rückstände nie aus der Partie fiel. Im Angriff war Tom Bergner am Kreis mit fünf Treffern bei fünf Versuchen der sichere Faktor, bei den Gästen trug Oliver Norlyk mit sechs Toren die Hauptlast aus dem Rückraum.

Für den Bergischen HC waren es die ersten Punkte in eigener Halle in dieser Saison, nachdem die bisherigen Heimspiele gegen Gegner aus dem oberen Tabellendrittel verloren gegangen waren. Lukas Becher ordnete den Erfolg so ein: Das Spiel in Balingen und heute das Spiel, das waren die zwei Dinger, die wir unbedingt ziehen wollten und auch mussten. Der Handball Club Hamburg, der personell weiter stark gefordert ist, bestritt sein viertes Auswärtsspiel in Folge und ging ohne Zählbaren Lohn nach Hause.

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Fünf Tore Vorsprung, eine Hamburger Antwort und ein Finish mit offenem Ausgang

Die Gastgeber erwischten den besseren Start, führten früh mit 3:1 und hielten den Vorsprung über die gesamte erste Halbzeit bei zwei bis drei Toren. Hamburg versuchte es konsequent mit dem siebten Feldspieler, fand aber kaum Tiefe und kam über 30 Minuten nur auf elf Treffer. Fynn Hangstein setzte mit dem Pausenpfiff den Schlusspunkt zum 13:11.
Nach dem Seitenwechsel zogen die Gastgeber mit drei Treffern in Serie auf 16:11 davon. Becher, am Ende mit sieben Toren bester Werfer der Partie, beschrieb die Phase anschließend so: "In der zweiten Hälfte waren wir am Anfang viel besser, und dann fühlt es sich irgendwie so an, dass wir besser sind."
Doch die Gäste stellten um, verzichteten auf den siebten Feldspieler und fanden im Sechs-gegen-Sechs mehr Platz. Über Norlyk, Martin Hovde und den 19-jährigen Alem Hadzic kamen sie zum 17:16 heran und erzwangen in der 50. Minute beim 21:21 den ersten Ausgleich seit dem 1:1 der Anfangsphase. Hadzic brachte Hamburg beim 23:24 erstmals in Führung und erhöhte kurz darauf auf 24:25.
Dann stockte der Hamburger Angriff. Fast vier Minuten blieben die Gäste ohne Treffer, Becher glich zum 25:25 aus, und nach einer Auszeit der Gastgeber setzte sich Steinhaus 42 Sekunden vor dem Ende zum 26:25 durch. Der letzte Hamburger Angriff brachte keinen Abschluss mehr aufs Tor. Noah Beyer, der in seine alte Halle zurückgekehrt war, sagte danach: "Erst mal Glückwunsch an den Bergischen HC. Ich glaube, ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Wir haben alles gegeben, aber leider wurden wir nicht belohnt."
Weiter geht es für beide Teams ohne lange Pause: Der Handball Club Hamburg empfängt am Freitag, 30. Oktober 2026, nach vier Auswärtsspielen in Serie die Rhein-Neckar Löwen, der Bergische HC gastiert einen Tag später bei der TSV Hannover-Burgdorf.

Die Statistiken zum Spiel

Bergischer HC - Handball Club Hamburg 26:25 (13:11)

Bergischer HC: Merwe (12 Paraden), Rudeck; Becher 7, Schrader 5, Bergner 5, Hangstein 4/1, Steinhaus 3, Fuchs 2, Bjerneld, Babak, Hilding, Schöttle, Kooij, Püttmann, Wasielewski, Viana

Handball Club Hamburg: Haug (12 Paraden), Pein; Norlyk 6, Hovde 5, Jørgensen 3/1, Gadza 3, Hadzic 2, Schmidt 2, Andersen 2, Axmann 1, Valiullin 1, Beyer, Daling, Unbehaun, Geenen, Olafsson

Topspieler: Tom Bergner (HPI 97) / Martin Hovde (HPI 91)
Zeitstrafen: 1 / 1

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