HBL
Vom Nachwuchsspieler zum Profi: Füchse Berlin verpflichten Tim Schröder am Kreis

Foto: Wittenberg
Die Füchse Berlin haben ihre offene Lücke am Kreis geschlossen. Nachdem Tim Schröder bereits alle Jugendmannschaften im Nachwuchs der Füchse durchlief, wechselt der Juniorennationalspieler zur Saison 2027/28 vom Füchse-Kooperationspartner 1. VfL Potsdam fest zurück zum Hauptstadt-Club. Der in Berlin geborene Kreisläufer bildet dann ein Trio mit Frederik Simak und Théo Monar. Das gaben die Füchse am Donnerstag-Mittag bekannt.
Vom Jungfuchs zum Profi der Füchse Berlin: Ob Paul Drux, Nils Lichtlein oder Tim Freihöfer – einige Hochkaräter und spätere deutsche Nationalspieler haben den Sprung aus Füchse Town in den Fuchsbau geschafft. In der Max-Schmeling-Halle wird ab der kommenden Spielzeit auch Tim Schröder seine Heimspiele vor bis zu 9000 Zuschauern bestreiten. Der ehemalige Jungfuchs erhält seinen ersten Profivertrag bei den Füchsen Berlin, welcher ab dem Sommer 2027 für zwei Jahre gültig ist. Damit wird der 20 Jahre alte Berliner das Kreisläufer-Trio um Frederik Simak und Théo Monar komplettieren.
Schröder ist in Berlin-Wedding aufgewachsen und hat bereits mit vier Jahren angefangen, Handball zu spielen – und zwar bei den Füchsen Berlin in Reinickendorf. Seine gesamte Kindheit und Jugend über betrat er die Platte mit dem Fuchskopf auf der Brust. Aktuell läuft der Zwei-Meter-Hüne, der auch im Mittelblock gefragt ist, beim Kooperationspartner 1. VfL Potsdam in der 2. Handball-Bundesliga auf. Unter Trainer Emir Kurtagic spielt Schröder offensiv wie defensiv eine wichtige Rolle, hat in der aktuellen Saison bereits 24 Tore erzielt und steht bei je drei Steals sowie Blocks.
Im Nachwuchskonzept der Füchse Berlin ist Schröder ein weiteres Paradebeispiel der nachhaltigen Entwicklung junger Menschen. In Füchse Town wurde er Tag für Tag geprüft, gefordert und gefördert, sodass er sich mit starken Leistungen in den Jugend-Bundesligen für die deutschen Nachwuchs-Auswahlteams empfehlen konnte. Mit der U19 wurde er 2025 Weltmeister in Ägypten. Unter Förderer Bob Hanning ist der Kreisläufer den Schritt nach Potsdam gegangen und hat zuvor bei der Zweitvertretung der Füchse in der 3. Liga den Schritt in den Herren-Bereich gemeistert. In der Berliner Jugend feierte er zwei Deutsche Meisterschaften in den verschiedenen Altersklassen. In der vergangenen Saison debütierte Schröder bereits bei den Füchse-Profis: Beim Heimspiel gegen Kolstad in der EHF Champions League warf er direkt sein erstes Tor im Fuchsbau.
Geschäftsführer Bob Hanning: „Tim setzt die Serie unserer jungen Spieler fort, begonnen mit Paul Drux und Fabian Wiede haben wir mehr als 60 Spieler für die 1. und 2. Bundesliga im Laufe der letzten Jahre entwickeln können. Tim wird den neuen Reigen nach Nils, Matthes, Tim, Lasse und Freddy anführen. Die gute Nachricht für alle Füchse-Fans: Wir haben weiter viel Potenzial in unserem Kader und werden auch weiter unsere DNA pflegen.“
Trainer und Sportchef Nicolej Krickau: „Wir freuen uns über Tims Entwicklung. Nach den beiden Jahren in Potsdam ist er bereit – ein Beweis dafür, dass das Konzept mit den verschiedenen Entwicklungsschritten bei den Füchsen super funktioniert. Wir sind überzeugt von seinen Qualitäten, vor allem in der Offensive. Es wird aber natürlich auch eine Umstellung für ihn, sich an unser hohes Niveau Woche für Woche zu gewöhnen. Er wird seine Rolle bei den Füchsen einnehmen.“
Tim Schröder: „Es ist ein riesiges Privileg für mich, dass ich ab der kommenden Saison für die Profis der Füchse spielen darf. Als kleiner Junge bin ich in den Verein gekommen, habe alle Jugenden durchlaufen und es war immer mein Traum, diesen Schritt einmal zu gehen. Das Nachwuchskonzept in Berlin und Potsdam hat mir alle Chancen gegeben und ich habe hart dafür gearbeitet. Jetzt bin ich stolz, als waschechter Berliner bald im Fuchsbau zu spielen.“
Tim Schröder: „Es ist ein riesiges Privileg für mich, dass ich ab der kommenden Saison für die Profis der Füchse spielen darf. Als kleiner Junge bin ich in den Verein gekommen, habe alle Jugenden durchlaufen und es war immer mein Traum, diesen Schritt einmal zu gehen. Das Nachwuchskonzept in Berlin und Potsdam hat mir alle Chancen gegeben und ich habe hart dafür gearbeitet. Jetzt bin ich stolz, als waschechter Berliner bald im Fuchsbau zu spielen.“










