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START7

Fantasy Manager START7: Gidsel dominiert und Balinger als Preis-Leistungs-Hit

Mittwoch, 23. September 2026

Foto: Weller

Die ersten fünf Spieltage der neuen Saison in der Opel HBL sind absolviert und im Handball Fantasy Manager START7 zeichnen sich bereits erste Gewinner, Überraschungen und Fehlstarts ab. Während sich einige der etablierten Stars sofort an die Spitze gesetzt haben, sind mehrere Neuzugänge schon zu wichtigen Faktoren geworden. Gleichzeitig gibt es Spieler, bei denen sich Geduld oder ein später Transfer lohnen könnte.

Gidsel führt, Schluroff und Claar bleiben dicht dran

An der Spitze bleibt alles beim Alten: Mathias Gidsel von den Füchsen Berlin ist mit 279 Punkten der erfolgreichste Spieler in START7. Sein Marktwert liegt inzwischen bei über 2,47 Millionen Euro. Dahinter folgt Miro Schluroff vom VfL Gummersbach mit 246 Punkten und einem Marktwert von rund 1,5 Millionen Euro. Der Gummersbacher ist damit nicht nur der zweitbeste Punktesammler, sondern auch einer der auffälligsten Spieler der bisherigen Saison.
Felix Claar vom SC Magdeburg kommt auf 219 Punkte und kostet inzwischen mehr als 1,35 Millionen Euro. Marek Nissen vom HC Erlangen folgt mit 215 Punkten, ist mit einem Marktwert von über 630.000 Euro aber deutlich günstiger als viele Spieler aus der Spitzengruppe. Simon Pytlick (206 Punkte, über 1,75 Millionen Euro), Matthes Langhoff (197 Punkte, über 760.000 Euro) und Aaron Mensing (192 Punkte, über 660.000 Euro) komplettieren die derzeit besonders starken Rückraum-Picks.
Auch Emil Jakobsen (190 Punkte, über 1,17 Millionen Euro), Torhüter David Späth (190 Punkte, über 970.000 Euro) und Justus Fischer (177 Punkte, über 1,45 Millionen Euro) haben bereits ein hohes START7-Niveau erreicht. Auffällig ist dabei, wie stark der linke Rückraum die Spitzengruppe prägt: Schluroff, Claar, Nissen, Pytlick, Langhoff und Mensing gehören zu den besten Punktesammlern der Liga.

Diese Neuzugänge sind bereits angekommen

Besonders überzeugend ist der Start von Nikola Roganovic. Der schwedische Rückraumspieler kam zur Saison 2026/27 zum VfL Gummersbach und hat nach fünf Spieltagen bereits 132 Punkte gesammelt. Sein Marktwert liegt bei über 630.000 Euro. Roganovic wurde vom VfL als langfristiges Talent verpflichtet und kann sowohl im linken Rückraum als auch in der Mitte eingesetzt werden. In START7 ist er damit nicht nur ein interessanter Neuzugang, sondern bereits ein absolut ernstzunehmender Kaderbaustein.
Auch Aron Seesing hat den Vereinswechsel zu den Rhein-Neckar Löwen gut genutzt. Der Kreisläufer kommt auf 117 Punkte und kostet etwa 775.000 Euro. Damit ist er zwar kein klassisches Schnäppchen, liefert aber eine solide Ausbeute auf einer Position, auf der gute Alternativen besonders wertvoll sind.
Julian Köster, der vom VfL Gummersbach zum THW Kiel gewechselt ist, steht nach fünf Spieltagen bei 113 Punkten. Sein Marktwert liegt bei über 1,55 Millionen Euro. Domen Makuc ist mit 27 Punkten und rund 1,5 Millionen Euro dagegen noch nicht in der neuen Liga angekommen. Der slowenische Spielmacher besitzt zweifellos großes Potenzial, muss sein Preis-Leistungs-Verhältnis in START7 aber erst noch verbessern.
Bei der SG Flensburg-Handewitt sind die bisherigen Leistungen der neuen Spieler zufriedenstellend. Emil Minne kommt auf 103 Punkte, Emil Bergholt auf 102. Beide liegen damit bereits im dreistelligen Bereich und sind für ihre jeweiligen Positionen interessante Optionen.

Leimeter ist der auffälligste Schnäppchen-Pick

Der wohl größte Preis-Leistungs-Hit der ersten Spieltage heißt Csaba Leimeter. Der Rückraum-Rechte des Aufsteigers HBW Balingen-Weilstetten hat bereits 133 Punkte gesammelt, kostet aber nur knapp über 150.000 Euro. Wer früh auf ihn gesetzt hat, konnte mit sehr wenig Budget einen Spieler verpflichten, der aktuell sogar etablierte und deutlich teurere Namen hinter sich lässt.
Nicht weniger interessant ist Fynn Hangstein. Der Spielmacher des Bergischen HC kommt auf 152 Punkte und kostet lediglich etwas mehr als 280.000 Euro. Auch Linksaußen Yannik Bialowas aus Erlangen ist mit 137 Punkten bei einem Marktwert von über 360.000 Euro eine starke wirtschaftliche Option.
Weitere günstige Alternativen finden sich auf den Außenpositionen. Marti Soler bringt es bei Wetzlar auf 109 Punkte und kostet rund 170.000 Euro. Beim Aufsteiger Balingen sind außerdem Linksaußen Locher mit 96 Punkten für über 70.000 Euro und Spielmacher Dayan mit 87 Punkten für über 130.000 Euro interessant. Auf der halblinken Position liefert Stefansson bei Melsungen 83 Punkte für etwa 130.000 Euro, während Frieder Bandlow aus Erlangen bei rund 80.000 Euro bereits 82 Punkte gesammelt hat.
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Torhüter und Kreis: Deutsche Nationalspieler überzeugen

Im Tor hat sich David Späth früh an die Spitze gesetzt. Der Keeper der Rhein-Neckar Löwen steht bei 190 Punkten. Sein Marktwert von über 970.000 Euro ist inzwischen entsprechend hoch. Andreas Wolff vom THW Kiel folgt mit 102 Punkten und einem Marktwert von knapp 1,1 Millionen Euro. Der Abstand zeigt: Wer im Tor auf Späth setzt, investiert viel, bekommt dafür aktuell aber auch eine außergewöhnlich hohe Punkteausbeute.
Am Kreis führt Justus Fischer (knapp 1,5 Millionen Euro) mit 177 Punkten. Johannes Golla aus Melsungen kommt auf 150 Punkte und kostet über 1,5 Millionen Euro. Magnus Saugstrup liegt bei 125 Punkten und knapp 1,1 Millionen Euro, während Seesing mit 117 Punkten günstiger zu haben ist. Emil Bergholt hat als Neuzugang bereits 102 Punkte gesammelt und gehört damit ebenfalls zu den interessanten Kreis-Optionen.

Etablierte Stars mit Startschwierigkeiten

Nicht jeder hoch gehandelte Spieler ist bereits auf seinem erwarteten Niveau angekommen. Omar Ingi Magnusson, der in der vergangenen Saison zu den zuverlässigsten Punktesammlern gehörte, steht aktuell bei 75 Punkten und kostet über 1,5 Millionen Euro. Auch Haukur Thrastarson kommt bei rund 1,2 Millionen Euro Marktwert erst auf 70 Punkte. Beide bleiben selbstverständlich spannende Namen, müssen ihre Managerinnen und Manager aber zunächst wieder von ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.
Bei den Dujshebaev-Brüdern fällt der Saisonstart ebenfalls verhalten aus. Daniel kommt bei der MT Melsungen auf 42 Punkte und kostet etwa 450.000 Euro. Alex steht beim VfL Gummersbach bei 20 Punkten, sein Marktwert liegt jedoch bereits bei über 750.000 Euro. Dazu kommt, dass Alex zum Saisonstart teilweise angeschlagen war. Für beide gilt: Ein später Transfer kann interessant werden, sobald Einsatzzeit, Form und Marktwert wieder besser zusammenpassen.

Comeback-Check: Kristjánsson bleibt besonders spannend

Ein Spieler, den START7-Managerinnen und -Manager trotz seiner aktuellen Abwesenheit im Blick behalten sollten, ist Viggó Kristjánsson. Der Rückraum-Rechte des HC Erlangen fällt nach einer Knieoperation aus. Anfang September wurde berichtet, dass er auf eine Rückkehr in den kommenden Wochen hofft. Sollte der Isländer tatsächlich zeitnah wieder auf der Platte stehen, könnte er mit seinem hohen Punktepotenzial schnell zu einem der spannendsten Transfers der nächsten Spieltage werden.
Ein Comeback ist bei Domen Makuc dagegen bereits gelungen, die große START7-Ausbeute lässt aber noch auf sich warten. Auch Emil Madsen meldete sich nach langer Kniepause zurück und erzielte sein erstes Ligator seit 343 Tagen. Für beide gilt: Ihre weitere Entwicklung kann den Markt in den kommenden Wochen noch deutlich verändern.

Die nächsten Transfers können den Unterschied machen

Nach fünf Spieltagen kristallisieren sich mehrere klare START7-Trends heraus: Gidsel bleibt die sicherste Punktebank, der linke Rückraum liefert außergewöhnlich konstant, und mit Leimeter, Hangstein, Bialowas sowie Soler gibt es bereits mehrere starke Budget-Picks. Gleichzeitig zeigen die Beispiele Magnusson, Thrastarson und Makuc, dass ein großer Name nicht automatisch einen schnellen Fantasy-Erfolg garantiert. Die Saison ist noch lang. Wer jetzt Marktwerte, Einsatzzeiten und mögliche Comebacks richtig einschätzt, kann sich weiterhin entscheidende Vorteile sichern.
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