START7
Fantasy Manager START7: Gidsel bleibt das Maß der Dinge, Obling und Móré liefern starke Argumente
Foto: Heilwagen
Die Saison in der Opel HBL ist in vollem Gange und im Handball Fantasy Manager START7 haben sich die ersten großen Trends verfestigt. Mathias Gidsel baut seinen Vorsprung aus, Miro Schluroff bleibt sein stärkster Verfolger. Dahinter sorgen Spieler wie Marek Nissen und Niklas Theiß für Überraschungen. Wer auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis achtet, findet zudem gleich mehrere interessante Optionen - auf allen Positionen.
Gidsel an der Spitze, Nissen als bemerkenswerte Überraschung
Mathias Gidsel von den Füchsen Berlin ist weiterhin nicht zu stoppen und sowohl mit seinen 684 Punkten als auch einem Marktwert von knapp 2,5 Millionen Euro das Maß der Dinge. Dahinter folgt Miro Schluroff vom VfL Gummersbach mit 526 Punkten und einem Marktwert von über 2,1 Millionen Euro. Der Rückraum-Linke bleibt damit nicht nur ein verlässlicher Punktegarant, sondern bestätigt auch seine starke Entwicklung.
Die größte Überraschung in der Spitzengruppe ist Marek Nissen: Der Rückraum-Linke des HC Erlangen kommt auf 458 Punkte und kostet mittlerweile mehr als 1,6 Millionen Euro. Ebenfalls weit vorne stehen Torhüter David Späth (390 Punkte, knapp 1,8 Millionen Euro), Felix Claar (377), Julian Köster (361), Simon Pytlick (360) und Emil Jakobsen (359). Matthes Langhoff (344), Neu-Nationalspieler Niklas Theiß (342) und Aaron Mensing (340) komplettieren die starke Gruppe. Besonders auffällig: Im linken Rückraum sammeln sich weiterhin zahlreiche Top-Picks - zugleich beweisen Nissen und Theiß, dass auch Spieler abseits der ganz großen Namen in die Spitzengruppe vorstoßen können.
Oktober-Form: Gidsel, Obling, Johansson und Makuc im Fokus
In bemerkenswerter Form präsentieren sich die Oktober-Kandidaten für den „DKB Spieler des Monats“, die daher aktuell auch bei START7 für ordentlich Puntke sorgen. Gidsel war im Oktober an zahlreichen Berliner Treffern beteiligt und kam auf einen durchschnittlichen HPI von 96. Bertram Obling überzeugte im Tor des VfL Gummersbach mit 57 Paraden in vier Spielen und einer Fangquote von 37,5 Prozent. Eric Johansson sammelte im Oktober 15 Tore und elf Assists für Kiel, Domen Makuc steuerte 25 Tore und 15 Vorlagen bei. Auch Hamburgs Kreisläufer Martin Hovde gehört zu den Nominierten: 24 Treffer bei einer Wurfquote von 96 Prozent und ein Oktober-HPI von 89 sprechen für sich.
Für START7 ist dabei besonders interessant, dass einige dieser formstarken Spieler noch vergleichsweise bezahlbar sind. Obling kommt auf 311 Punkte und kostet knapp 700.000 Euro - angesichts seiner jüngsten Leistungen ein bemerkenswert günstiger Torwart-Pick. Auch Martin Hovde bringt mit 286 Punkten für etwas mehr als 700.000 Euro ein starkes Verhältnis aus Marktwert und Ausbeute mit. Domen Makuc hat sich beim THW Kiel inzwischen beeindruckend schnell zurechtgefunden: 282 Punkte bei rund 1,7 Millionen Euro zeigen, dass seine Entwicklung in der Liga an Fahrt aufnimmt.
Gute Punkteausbeute ohne Spitzenpreis
Im Rückraum lohnt sich ein Blick auf Reynir Thor Stefansson von der MT Melsungen: 296 Punkte bei knapp 600.000 Euro machen ihn zu einer der auffälligsten Budget-Optionen. Elias Newel aus Göppingen liefert konstant und liegt mit 241 Punkten bei knapp 900.000 Euro ebenfalls noch in einem moderaten Preisbereich. Für die Mitte ist Erik Balenciaga (181 Punkte, knapp 500.000 Euro) interessant, im rechten Rückraum bietet Oliver Norlyk vom Handball Club Hamburg mit 206 Punkten und rund 600.000 Euro eine günstige Alternative.
Auf den Außenbahnen stechen Marti Soler (232 Punkte, rund 450.000 Euro) und Levin Wanner (182 Punkte, etwas mehr als 260.000 Euro) heraus. Auch Christoph Steinert liefert mit 194 Punkten für knapp über 400.000 Euro ab. David Móré vom ThSV Eisenach verbindet 244 Punkte mit einem Marktwert von knapp 600.000 Euro. Seine erste Berufung in den DHB-Kader für die November-Länderspiele unterstreicht den starken Saisonstart.
Torhüter und Kreis: teuer punkten oder clever sparen
Späth bleibt mit 390 Punkten der herausragende Torhüter, sein Marktwert von knapp 1,8 Millionen Euro ist jedoch entsprechend hoch. Andreas Wolff kommt beim THW Kiel auf 215 Punkte und kostet über 1,4 Millionen Euro. Wer weniger investieren möchte, kann Simon Möller (201 Punkte, knapp 800.000 Euro) oder Nebojša Simić (181 Punkte, knapp 800.000 Euro) prüfen. Simić findet nach seiner Verletzung wieder zu seiner früheren Form, zuletzt war er im Hessenderby ein wichtiger Faktor für Melsungen.
Am Kreis führt Justus Fischer mit 288 Punkten, sein Marktwert liegt bei rund zwei Millionen Euro. Johannes Golla folgt mit 259 Punkten und etwa 1,9 Millionen Euro. Hovde ist die günstigere Alternative - und zugleich einer der Spieler, deren Oktober-Form auch außerhalb von START7 besonders herausstach.
Verletzungen im Blick behalten, Form belohnen
Nikola Roganovic hat beim VfL Gummersbach bereits 289 Punkte gesammelt und sich mit seinem starken Saisonstart als aufkommender Star etabliert. Sein Marktwert liegt bei rund 1,4 Millionen Euro. Da er aktuell verletzt ausfällt, sollten Managerinnen und Manager vor einem Transfer aber die Rückkehr-Informationen abwarten.
Nach den jüngsten Spieltagen zeichnet sich ein klares Bild ab: Gidsel bleibt die sichere Punktebank, Schluroff hält den Anschluss und Nissen ist die große Überraschung im Spitzenfeld. Gleichzeitig zeigen Obling, Stefansson, Hovde, Móré und Wanner, dass starke Ausbeute nicht zwangsläufig einen Millionen-Marktwert voraussetzt. Wer neben Punkten auch Form, Einsatzchancen und Verletzungen im Blick behält, kann sein START7-Budget gezielt einsetzen.











